Reisegepäckversicherung als reine Abzocke

Die Reisegepäckversicherung gilt als eine besonders große Einnahmequelle der Versicherungen. Die meisten Gesellschaften können genau in diesem Bereich eine richtige Abzocke betreiben. Die Reisegepäckversicherung birgt viele Fallen und Tücken. Oft ist sie vollkommen nutzlos, wie Soomy weiß. Bis vor wenigen Jahren verweigerten die Reisegepäckversicherungen bei grober Fahrlässigkeit komplett die Zahlung. Auch heute ist das sogar bei einfacher Fahrlässigkeit häufig der Fall. Nur das sich die Begriffe dabei gewandelt haben und die Versicherungen immer neue Wörter fanden, um die gesetzlichen Vorgaben umschiffen zu können. Immerhin gehört die Reisegepäckversicherung zu den Bereichen mit kräftigen Einnahmen. Da lohnt sich Abzocke ganz besonders, wie Soomy leider immer wieder feststellen musste.

Zweck der Reisegepäckversicherung

Der Zweck ist einfach erklärt. So soll eine Reisegepäckversicherung den Urlauber auf seiner Reise vor Verlust und Diebstahl des Gepäcks absichern. Ein Blick in die langen Versicherungsbedingungen reichen jedoch, um unzählige Ausschlusskriterien und „was wäre wenn Fälle“ zu finden. Die Theorie: Die Reisegepäckversicherungen versprechen eine zügige Schadensbearbeitung und Auszahlung. Die Praxis: Es wird immer schwerer für den Versicherungsnehmer, seinen Schaden tatsächlich ersetzt zu bekommen. Soomy sagt: Immer häufiger wird die Reisegepäckversicherung zu reinen Zusatz-Einkommensquelle für die Gesellschaften. Dabei sind die Policen als reine Abzocke zu betrachten. Wer sein Gepäck im Urlaub verliert, ärgert sich nicht nur, sondern verliert auch viel Geld. Das gleiche gilt bei einer Beschädigung oder bei einem Diebstahl. Gerade letzterer Punkt ist in vielen Tropenländern an der Tagesordnung. Auch Länder wie Türkei und Indien sind dafür bekannt.

Reisegepäckversicherung ist vollkommen nutzlos und nur Abzocke!

Was viele jedoch nicht wissen: Wenn der Schaden beim Transport passiert (immerhin fast 63 % aller Schadensfälle!), ist nicht die Reisegepäckversicherung Ansprechpartner! Sondern das Transportunternehmen (also z.B. die Fluggesellschaft) haftet. Dennoch versprechen in der Werbung natürlich auch viele Reisegepäckversicherungen eine Übernahme. Völliger Blödsinn, die einer reinen Abzocke gleichkommt. Doch auch die Fluggesellschaften ersetzen den Schaden, laut Soomy, natürlich nicht in voller Höhe. Bei Geräten wird häufig nur der Zeitwert angesetzt. Gerade bei elektrischen Geräten ist der Wertverlust enorm. Und die maximale Entschädigungssumme liegt gerade einmal bei 1.300 Euro.- So viel kostet zum Beispiel ein guter Anzug oder ein Kostüm. Der weitere Schaden bleibt beim Reisenden hängen.

Am Urlaubsort

Die Haftung des Transportunternehmens endet natürlich mit der An- bzw. Abreise. Also meistens mit dem Verlassen des Flugzeuges. Nun könnte die Reisegepäckversicherung doch vielleicht im Hotel oder im Ferienhaus Sinn machen? Immerhin kommt es hier ebenfalls häufig zu Verlusten. Der Diebstahl im Hotel beträgt allerdings gerade einmal 5 Prozent. Doch weit gefehlt. Auch hier macht die Reisegepäckversicherung keinen Sinn. Sie ist praktisch vollkommen nutzlos. Geht das Gepäck am Urlaubsort abhanden, zahlt den Schaden fast immer die Hausratversicherung (sofern abgeschlossen). Denn in den normalen Verträgen ist ebenfalls ein Hotelzimmer oder eine andere Ferienunterkunft mitversichert. Mit einer Reisegepäckversicherung bezahlen Sie also doppelt und dreifach. Wie wir von Soomy schon sagten: Die meisten Reiseversicherungen sind Abzocke und den Beitrag nicht einmal wert.

Gepäckverlust am Flughafen

Hausratversicherung für das Gepäck

Natürlich gibt es auch hier Beschränkungen. Diese belaufen sich in der Regel auf zeitliche Fristen und maximale Leistungshöhen. So ist eine Abwesenheit (also Urlaub, etc.) auf maximal 3 Monaten beschränkt. Auch die maximale Entschädigungshöhe liegt am Ferienort (je nach Versicherung) bei 5.000 – 10.000 Euro. Kommt es zu einem Diebstahl am Reiseort ist die Hausratversicherung (Ausnahmen bestehen) nicht mehr zuständig. Allerdings liegt die Quote beim Diebstahl gerade einmal bei 5 Prozent im Hotel oder Ferienhaus. In diesem Fall bieten die Hotels meistens direkte Entschädigungen an, sofern keine Fahrlässigkeit des Kunden (nicht abgeschlossen, bei Wertsachen keinen Safe benutzt, etc.) vorgelegen hat.

Hinweis

Meist sind teure Elektrogeräte wie Kameras oder Notebooks von den Versicherungsbedingungen ausgeschlossen. Sie müssen gegen Aufpreis etxtra versichert werden.

Reisegepäckversicherung nicht sinnvoll

Soomy kennt viele Fälle, in denen Urlauber große Probleme hatten, den Schaden überhaupt ersetzt zu bekommen. Neben den Zuständigkeiten, ist auch der Punkt der Fahrlässigkeit sowie der Nachweisbarkeit im Zweifel beim Versicherungsnehmer liegend. Die Reisegepäckversicherung schließt sogar immer öfters elektrische Geräte (Handy, Notebook, Kamera, etc.) komplett aus oder versichert diese nur gegen einen hohen Aufpreis. Dass ein Notebook überhaupt mitgenommen wurde, muss zudem nachgewiesen werden. Die Sorgfalt des Versicherungsnehmers spielt bei der Reisegepäckversicherung eine besondere Rolle. Die meisten Gesellschaften reden sich damit heraus, dass eine Fahrlässigkeit vorlag. Das mindert die Entschädigungssumme oder kann sogar (z.B. bei grober Fahrlässigkeit) die Versicherung von der Zahlung ganz befreien. Soomy dazu: So einfach geht die Abzocke mit den Reisegepäckversicherungen. Im Grunde müssten die Versicherten, nach Auffassung der Gesellschaften, einen ununterbrochenen Körper- und Blickkontakt zum Reisegepäck haben. Doch wozu benötigen Sie dann überhaupt noch eine Reisegepäckversicherung? So bleibt fast immer auch eine Mitschuld beim Versicherungsnehmer hängen. Die meisten Gerichte sehen das ebenso.

Unser Fazit zur Reisegepäckversicherung

Für die Reisegepäckversicherung gibt es keinen Nutzen. Weder beim Anflug, noch im Hotel. In der Regel ist die Absicherung vollkommen nutzlos. Klares Fazit von Soomy: Reine Abzocke!